October 14th, 2004

vas

mein eigentlicher vorgesetzter ist jeremy. er ist executive producer, was in österreich mit einem projektmanager gleichzusetzen wäre. mit ihm bin ich schon mal auf der gleichen wellenlänge, was das arbeiten sehr angenehm macht. die oberste designinstanz ist aber art director vas sloutchevsky. gebürtiger russe mit einer tiefen, charismatischen stimme. ich hatte mir schon in österreich seine interviews im internet durchgelesen, um zu wissen, was mich denn so erwartet. als ich ihn zum ersten mal gesehen hab, war er dann in etwa schon so, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
zugegeben ich habe großen respekt vor ihm, ich finde seine art über designs und konzepte zu reden unheimlich interessant und fast schon inspirierend. über sein lob freue ich mich natürlich wie ein schneekönig, vor allem da ihn immer so eine aura eines designgottes umgibt. es gibt keinen entwurf, über den er nicht “drüber” sehen will. er kommentiert alles und gibt kontruktive hinweise.
gerade weil ich die letzten jahre ja sehr viel mit usability zu tun hatte und flash und motion design eher weiter hinten standen, finde ich die arbeit hier großartig. der ganze designprozess läuft anders ab und ich genieße es, die möglichkeiten von flash auszutesten. um dinge wie style-sheets, html und browserprobleme brauche ich mir keine gedanken zu machen. nicht, dass ich es nicht mehr wichtig finde, usability-richtlinien im webdesign zu berücksichtigen, aber momentan ist es einfach unheimlich befreiend und aufregend.
für das architekturprojekt, für welches ich gerade designs mache, produziert auch vas himself etwas. bin schon mördergespannt auf den direkten vergleich.
im übrigen: falls studenten der fh auf praktikumssuche sind, ich kann www.firstbornmultimedia.com nur empfehlen! good luck!

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endlich erfolg

jetzt bin ich schon mehr als einen monat bei meiner agentur und endlich gibt’s was wirklich erfreuliches. nachdem meine bisherigen arbeiten ja alle nur für proposals (also angebote an den kunden) gedacht waren, wird nun meine erste arbeit bald online sein. projekt: eine minisite für eine fantasy-fernsehserie - earthsea. als das projekt auf den tisch kam, war ich ja nicht begeistert, dachte mir schon “oje, dieser herr-der-ringe-style liegt mir ja überhaupt nicht”, aber gleich war ich abgetaucht in eine (design)welt aus pergament, goldenen amuletten und mittelalterlichen schriften. soweit so gut. dem kunden wurden zwei designvorschläge von unserer firma gezeigt (einer von unserem hausdesigner und einer von mir) und genommen wurde meiner.
was ich sehr schön finde im amerikanischen arbeitsalltag ist, dass die leute sehr gerne lob austeilen und sich für den erfolg eines anderen freuen.
die letzten paar tage konnte ich schon beobachten bzw. mithelfen, die site zu produzieren. ab morgen ist dann wieder die architekturbüro-site dran, ein wahres monsterprojekt, aber sehr interessant.

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