warum bloggen

ich versuche möglichst viel zu schreiben. aber dazu muss man auch etwas erleben. das ist gar nicht so einfach. sicher new york city. aber es passiert ja nicht jeden tag was ganz automatisch. und so hat man dauernd das gefühl, noch schnell was erleben zu müssen. und wenn der tag vorbei ist ganz ohne aufregung, stimmt dann was nicht?
momentan bin ich total erschöpft. weniger weil so viel aufregendes passiert, sondern weil ich vielmehr ganz verbissen die aufregung suche oder auf sie warte. ganz schön eigenartig, oder?
auf jeden fall schreibe ich die blogbeiträge für mich (als eine art tagebuch) und für euch, damit ihr wisst, wie es mir hier so geht und aus bequemlichkeit, weil ich nicht für jedes “hallo-wie-geht’s-email” eine ellenlange antwort schreiben muss (mir rennt ja hier die zeit davon).
meistens fällt mir das thema für den nächsten eintrag in der subway ein. oder beim arbeiten. oder beim burgeressen. dann formen sich schon die ersten sätze im kopf. dann wird getüftelt und gebastelt und der halbe eintrag steht schon. dummerweise hab ich immer schon die hälfte vergessen, bis ich daheim vor dem computer sitze. im kopf schreibt es sich ja viel leichter. ich sehe da die geschichte schon vor mir und füge nur mehr ein paar kleinigkeiten dazu.
das schreiben selbst ist ja schon zu einer kleinen sucht geworden. auch weil ich so nettes feedback bekomme. anscheinend gibt’s es ja doch einige leser. an dieser stelle: liebe leser, ich lese auch gerne. bitte schreibt mir doch auch öfter kommentare!