January 2005

fortgehfreies wochenende

party, konzert, fortgehen. nachdem ich das vergnuegen vorgezogen habe, muss dieses wochenende gearbeitet werden. freitag ist eiskalt und ich fuehl mich auch ziemlich erschoepft von der woche. kein problem also daheimzubleiben. endlich habe ich zeit fuer die liegengebliebene arbeit.
donnerstag waren wir noch bei lombardi’s in soho pizza essen. angeblich die beste pizza in new york. und sie ist auch wirklich sehr gut. weil bei mir die augen immer groesser als der mund sind, habe ich gleich ordentlich belaege drauf bestellt: meatballs, mushrooms and olives. da ist also so ein richtiger berg pizza gekommen. aber ich habs geschafft. danach war ich aber auch geschafft und bin nach einem abschlussbierchen im spring pub nach hause.
was ich mir von einem fortgehfreien wochenende verspreche? absolute entspannung. endlich bewerbungen schreiben fuer die nach-nyc-zeit (man weiss ja nie…), diverse projekte fertigmachen, endlich mal wieder zu hause anrufen, eine runde im central park drehen, die wohnung putzen, laundry machen,…
und ich bin topmotiviert endlich mal richtig produktiv zu sein! adieu durchhaenger…

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katie in concert

nachdem mich das normale fortgehen schon langweilt, habe ich beschlossen von nun an in jedes coole konzert zu gehen, das mir unterkommt. hab schon zig bookmarks von ticketboersen, konzertkalendern und das “time out” wird jetzt seite fuer seite auseinandergenommen, damit ich auch nichts uebersehe.
das startkonzert: katie melua in joe’s pub. das konzert war schon ausverkauft, aber ueber craigslist hab ich noch zwei tickets fuer mich und reingard ergattert.
habe mir joe’s pub wie ein pub vorgestellt. in wahrheit ist es eher ein kleiner jazzclub mit tischen (eine coole speisenkarte! - naechstes mal dann, weil man auch einen tisch reservieren muss) und einer kleinen buehne. alles in allem ein kleiner, feiner und intimer rahmen fuer ein konzert. und katie ist genial. eine zierliche, bildhuebsche britin mit georgischen wurzeln und erst 20 jahre alt! auf jeden fall eine traumstimme und wunderschoene lieder. reingard ist hin und weg. sie kannte katie vorher nicht und ist nun fan.
als ich so im konzert stehe und mich manche lieder fast zu traenen ruehren bin ich unendlich gluecklich. endlich hab ich das gefunden, was ich in new york gesucht habe. dieses gefuehl, dass man jeden tag was einzigartiges unternehmen kann, die tollsten konzerte und die ausgefallensten restaurants besuchen kann, irgendwo immer eine interessante ausstellung ist oder man immer wieder eine neue bar entdeckt, die einem vorher nicht aufgefallen ist.
wahrscheinlich bin ich aus meinem kleinen winterschlaf aufgewacht.
danke katie!

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american idol. schon wieder gesucht.

zugegeben: teilweise liebe ich ja diesen amerikanischen fernsehmüll. american idol. super. ich schaue mir gerade die castingrunden an. da zeigen sie natürlich hauptsächlich die “leider nein”-fälle. und was da für fälle dabei sind. da sind diese starmania-falschsinger ja gar nicht so schlecht gewesen.
was sich vor allem zeigt. amerikaner haben grenzenloses selbstbewusstsein. ist ja teilweise auch nicht schlecht, aber man kann es auch uebertreiben.
die jury setzt sich zusammen aus mir teilweise unbekannten leuten. ich kenne da nur den saenger von sugar ray und paula abdul, die in der rolle des sweethearts die leute vor dem absoluten heulkrampf bewahren soll. ein richtiger fiesling ist simon, der allen beinhart sagt, wie grottenschlecht sie sind. er ist also mein favorite judge. ich mag diese fiese behandlung von diesen kleinen moechtegern-stars. dann stuerzen sie schwer enttaeuscht aus dem studio, werden draussen von den verwandten empfangen und keiner kann’s begreifen, warum es nicht geklappt hat.
zwischendurch sieht man auch aufnahmen, wo tausende in riesigen hallen in schlafsaecken uebernachten oder sich in ewig langen schlangen anstellen um sich einmal von simon fertig machen zu lassen.
noch was lustiges zum schluss: beim letzten american idol haben mehr amerikaner ihre stimme abgegeben als bei der praesidentschaftswahl.

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endlich party

unser apartment ist ja sehr klein. und mit unseren lärmempfindlichen nachbarn ist das auch so eine sache. trotzdem muss mal eine festliche aktivität her. und heute ist es soweit. party in apartment 19. von meiner seite kommen die üblichen verdächtigen ;) juliane, shawn und silvana (und ihre freundin cheryl aus connecticut) sowie eine ganze invasion von österreichischen und internationalen lehreren (reingards partie): dorit, karina, 2 martinas, dieter, rainer, hannes, andreas, hansjörg, thomas, rené, barbara, susi, miriam unsere nachbarin janine und noch einige leute, die ich beim namen jetzt nicht kenne.
ich liebe es ja gastgeber zu sein und will die crowd natürlich mit gutem essen versorgen. ausgewählt habe ich da brotkranz (mein standard-party-snack, der aber immer sehr gut ankommt) und powidltascherl (hab irgendwie lust drauf und was süßes brauchen wir ja). am vormittag suche ich verzweifelt nach germ und gemahlenen mohn. keine einfache sache. erst beim zweiten supermarkt hatten sie trockengerm. aber mohn! find das mahl. war in vier supermärkten und einem bioladen. im bioladen hatten sie zwar poppyseeds, aber nur in gewürzglasgröße und zu einem horrenden preis. müsste für meine menge powidltascherl wohl das ganze regal leer kaufen. ich entscheide mich für butterbrösel.
nachmittags hab ich in der küche schön meine ruhe. reingard macht inzwischen das wohnzimmer partytauglich. mein mp3-sauger läuft nebenbei auf hochtouren und schnell wird noch eine coole playlist auf den ipod kopiert.
die ersten gäste trudeln ein. das apartment füllt sich in kürzester zeit. voller geht’s nicht mehr. das essen find alle toll. ach, das ist doch wirklich einfach leute mit ein paar handgriffen in der küche zu beeindrucken. soviel sei gesagt, ich liebe kochen und wenn sich dann noch einige hungrige finden, denen es schmeckt, umso besser.
die stimmung ist sehr nett. ich lerne wieder einige leute mehr kennen.
nachdem wir die raucher auf unsere opulente dachterrasse schicken (kalt ist es so überhaupt nicht) kommt uns die idee für eine frühlings-barbecue-party ebendort. fortsetzung folgt also.

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meine zukunft in new york

eigentlich hätte ich am 10. jänner mein zweites praktikum angefangen, aber mein chef hat mich gefragt, ob ich nicht länger bei firstborn arbeiten will. die arbeit ist toll, deshalb hab ich nicht lange überlegt. und eigentlich müsste ich im april schon wieder heim. aber kein problem, denn mein chef hat mir auch angeboten über den april hinaus bleiben zu können. so lange es für mich eben passt. also verlängern passt ganz sicher, weil es gefällt mir hier ja sehr gut.
wie lange bleibe ich nun?
bis ende sommer wäre ideal. denn solange haben wir den mietvertrag und dann wäre es ein schönes rundes ganzes jahr. wenn das mit dem visa klappt, bleib ich also sicher bis ende august.
das dürften für viele besucher gute neuigkeiten sein.

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der durchhänger

dass die stadt anstrengend ist, erwartet man ja. aber neben dem arbeiten komme ich (was produktiv sein betrifft) zu gar nichts. weder meine eigene website noch mein portfolio oder ein neues outfit für meinen blog. nicht, dass ich nicht hie und da etwas zeit hätte, aber ich kann mich nicht motivieren.
da geh ich schon lieber mit meinen leuten in eine bar, schau mir 24 an oder schreibe blogeinträge (obwohl da werd ich auch schon faul).
die zeit vergeht jedenfalls und ich habe nichts vorzuweisen. ziemlich traurig. bevor ich mit der diplomarbeit fertig war, hab ich soviel nebenbei erledigt. und nun? 40 stunden job, ein bisschen new york und schon bin ich geschafft. und freizeitmaessig mach ich auch nicht soviel, wie ich mir das vorstelle.
nun bitte eine kleine umfrage an alle blog-leser: habt ihr das gefuehl, dass ich zu wenig mache? wenn spezielle wünsche kommen, was ich erleben soll, bitte schreiben, ich versuch mein bestes um euch zu unterhalten ;) kommentare, bitte!

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an alle potenziellen besucher

wer nicht alles gesagt hat, dass er mich besuchen kommt. und bis jetzt hat es nur hannes geschafft. gleich vorweg: ich freue mich ueber jeden besuch, ueber jede karte, jeden brief, jedes packerl. ja!!
und weil sich nun einige leute fuers fruehjahr angekuendigt haben. bitte rechtzeitig bescheid geben wann. damit es keine ueberschneidungen gibt. versuche auch eine uebernachtungsmoeglichkeit in meinem apartment anzubieten, aber meine roommates kriegen auch ab und zu besuch aus der heimat. je frueher ich was weiss, desto besser.

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all about bills

telefon, gas, strom. fuer alles kriegen wir diese wunderbar unuebersichtlichen rechnungen. ich dachte immer telering verdient den preis fuer die undurchschaubarste rechnung. aber nein. er geht an con edison (gas und strom, in etwa die stadtwerke von nyc). was da alles draufsteht, verstehe ich gleich mal prinzipiell nicht. solange der betrag unterm strich so halbwegs passt (wenn man ihn auf anhieb findet…), interessiert mich das auch nicht weiter. gottseidank macht das auch bettina.
in der letzten woche haben wir gleich drei rechnungen bekommen. mit hohen betraegen. nachdem wir nach meinem wissen weder einen heissluftballon auf der dachterrasse gefuellt, noch eine flutlichtanlage im wohnzimmer haben (nur so ein cooles dimm-licht, das ich ganz toll finde), koennen wir uns das nicht erklaeren.
bettina ruft an und findet heraus, dass die leute im call center noch weniger wissen als wir. laut deren vorschlag sollen wir alles einzahlen und vielleicht - wenn das ganze zu unrecht in rechnung gestellt wurde - kriegen wir dann eine gutschrift.
och, eine tolle idee. sobald die unser geld haben, ist ihnen alles andere egal.
gottseidank machen reingard und bettina die ganzen sachen mit den rechnungen. ich bringe immer nur das kuvert mit den schecks drinnen zum briefkasten (soviel zum apartmentkueken). call center anrufen hab ich naemlich einmal gemacht. und nie wieder! man spricht dort die ersten zehn minuten mit einem computer. muss entweder zahlen am telefon druecken um weiterzukommen oder bestimmte woerter sagen (yes-no-payment-what the hell is going on????? z.b.) das ist nichts fuer mich!

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kleiner musiktipp

ich weiß ich bin momentan ein fauler blogger, aber die arbeit geht vor. wird alles nachgeholt. ich verspreche. es ist alles im kopf, nur schreiben muss ich es noch! und in der zwischenzeit eine musikempfehlung von mir: im lande des hiphop und r&b (ich assimiliere gerade)… bitte unbedingt kanye west - college dropout anhören (die platte gibt’s schon seit dem frühjahr, aber bis das zu mir durchdringt…) genial. und auch genial: john legend (produziert von mr. west - die platte ist ganz neu). das alles ist meine momentane ipodmusik. und schon bestellt: konzerttickets für norah jones!
mir geht’s gut, hmm?
hugs, verena.

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24 - mein leben zwischen season 3 und 4

ich liebe es einfach. 24 zwei tage im leben von jack bauer durfte ich schon miterleben. in meiner alten wg in graz gab es ja seinerzeit noch 24-parties. gutes essen und dann gebannt jack & co. verfolgen.
soviel ich weiss laeuft in oesterreich nun gerade season 3. toll. hier hat gerade season 4 angefangen. ich krieg die krise. kann es eine season 4 fuer mich geben, ohne die season 3 gesehen zu haben? denn wie soll ich in so kurzer zeit (habs erst ein paar tage vorher erfahren, dass season 4 hier startet) alle folgen von season 3 auf dvd ansehen? das waere dann ja mein laengster tag. und ich bin ja sowieso immer gestresst und muede.
shawn meint, das geht auch so. na gut. mit einem mulmigen gefuehl im bauch sehe ich mir bei juliane 24 stunde 1 + 2 an. sie haben eben den groesseren fernseher.
und schon passiert es. alles neue gesichter. wo ist bitte kim? und wo ist tony? da ich eigentlich ueber die season 3 nichts erfahren will, damit ich sie mir dann nicht spannungs-entladen anschauen muss, versorgen mich juliane und shawn (auch die absoluten 24-fans) nur mit dem absolut notwendigen. aber ihren verwirrten gesichtern zufolge, ist auch fuer sie einiges neu.
naja, die 4. season hat gut begonnen. alle gegen jack. wie immer.
kleines verwirrendes detail am rande. niemand kennt 24. reingard und bettina nicht. silvana nicht. luba nicht. serdar auch nicht. jeremy findet es zumindest bloed. kann das sein?

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