February 2005

die landpartie

nachdem ich silvana schon in den ohren liege, dass ich mich trotz der ganzen konzerte und harlem-ausfluege am wochenende langweile (ja, das ist möglich), hat sie sich meiner erbarmt und fährt mit mir heute nach fairfield, connecticut, zu ihrer freundin cheryl. die beiden waren zusammen in fairfield am college.
connecticut liegt gleich mal nördlich von new york city, ein bisschen östlich schadet auch nicht. mit dem zug von grand central (auch eine premiere, bin hier das erste mal mit dem zug abgefahren) dauert es ca. 1 stunde und wir sind in da. ich hab digicam und videokamera mit dabei.
endlich land! manhattan hat mich ja schon krank gemacht. fairfield is in etwa so wie gilmore girls schauen. niedrige häuser. schöne häuser. türschilder überall. ruhig ist es. wir schauen gleich mal bei borders rein (so eine art libro, nur größer und viel mehr bücher, dafür keine hefte und bleistifte). für mich eigentlich eine falle, weil ich aus keinem buchgeschäft ohne buch rauskomme. gottseidank treffen wir gleich cheryl die holt uns mit dem auto ab und wir kriegen eine richtige tour. vorbei an superschönen häusern hin zum strand. sieht aus wie das meer, ist es aber nicht ganz. heißt long island sound und irgendwo gegenüber sieht man dann auch wieder land. aber ich weiß nicht welches… auf jeden fall tummeln sich am strand ganz viele hunde.
also wie bestellt für mich. ich filme das ganze. wann daraus ein geschnittenes video wird? ja, keine ahnung. das ist ja das tolle an meiner videokamera. ich hab sie. aber genutzt hab ich sie bis jetzt nicht soviel. kommt schon noch. am strand ist es einfach toll. die wellen schlagen gemächlich an, die sonne scheint. alles ist total relaxt. mmmh.
nachdem ich von jedem hund ein foto habe, fahren wir wieder zurück nach fairfield. cheryl und silvana essen irgendein eis. ein ganz besonderes angeblich. ich hab da lieber ein meatball marinara sandwich von subway. das ist schon was ganz gutes!
wir schauen uns noch den campus an. war noch gar nie auf einem richtigen amerikanischen college campus. viele gebäude, wohnheime und natürlich das obligatorische footballfeld. genug sightseeing, wir verkrümeln uns wieder zu borders. nachdem ich schon seit monaten auf der suche nach dan browns “da vinci code” als paperback bin - es das aber einfach nicht gibt - gebe ich nach und kaufe mir das hardcover. und noch ein anderes superschlaues buch (sale wohlgemerkt) über astronomie, physik und mathematik. lauter schlaue aufsätze von genies. also das ganze naturwissenschaftliche wissen der welt in einem buch ;) wie praktisch. nochdazu paperback, also hochgradig subway-tauglich.
von cherly haben wir noch kuchen als reiseproviant bekommen. den lasse ich natürlich bei borders stehen und wir muessen wieder zurücklaufen um ihn zu holen. jedenfalls genießen wir während der zugfahrt nach hause karotten- und schokokuchen.
ein tolle landpartie war das. danke, silvana und cheryl!

Uncategorized

Comments (1)

Permalink

lauter amateure

gestern konzert, heute konzert. bettina und reingard haben mir ja schon viel von der apollo amateur night erzählt. jetzt will ich mir das mal genauer anschauen. das apollo theatre ist eine institution an der 125th straße in harlem. die amateur night ist jeden mittwoch. auftreten kann jeder, der vorher durch ein casting gekommen ist: sänger, tänzer, comedians. das theatre sieht innen drinnen aus wie ein varieté in den 20er jahren in paris. zumindest stell ich mir das so vor. wir (reingard, sigrid, renate und ich) sitzen ganz oben. zu allererst gibt es einen kleinen tanzwettbewerb fürs publikum. zwei afroamerikanische mädels, eine ältere dänin und zwei normalo-amerikano. natürlich tanzen die zwei mädels die restliche truppe in grund und boden. wir weißen haben nun - so allgemein gesehen - halt nicht gerade den rhythmus im blut.
als nächstes: die kinderwertung. es treten vier hoffnungsvolle jungtalente an. ein kleines mädchen, das in etwa so rüberkommt, wie die kleine bei “email für dich” (die tante-tochter-halbschwester - hallo new jersey!) dann noch ein junge, der die nationalhymne singt. und nochmal ein mädchen und ein junge. arme dinger sind das für mich. die singen auch teilweise ganz nett. und ausbuhen darf man die kinder nicht. das ist für die erwachsenen vorbehalten, die gleich kommen.
und da kommt ein ganzer haufen. vornehmlich afroamerikaner im alter von 18-30, die r&b und soul singen. durch die bank ganz gute stimmen. mein highlight ist aber trotzdem “toxic”. eine gruppe voll junger leute “mit rhythmus im blut”, die voll super tanzen. vor dem auftritt rubbeln sie alle am “tree of hope” - einem alten baumstumpf.
endlich gibt’s auch eine, die so richtig von der bühne gebuht wird. klasse! das ist ja das, was wir sehen wollen! sie trägt das aber mit fassung und fängt nicht zu weinen an.
alles in allem ist das also so wie starmania. leider durfte man bei starmania nie ausbuhen. die leute können alle ganz gut singen. leider ist halt fast alles r&b. auch der gewinner. ich hab ja für “toxic” gejubelt. die werden aber immerhin 2.
fotos gibt es leider fast keine. der platzanweiser hat mich zweimal ermahnt und dann hab ich mich nicht mehr getraut.

Uncategorized

Comments (0)

Permalink

es wird immer besser

unser steiermark-besuch - sigrid und renate - ist noch immer da. reingard hat mich gebeten ein gutes konzert rauszusuchen, da ich ja sowieso ständig schaue, was so gespielt wird. mein vorschlag fällt auf ein tsunami-benefiz-konzert (da gibt es hier fast täglich…) mit ganz unterschiedlichen musikern (damit auch ja für jeden was dabei ist). das konzert ist wieder im canal room, wo ich ja erst vor kurzen toby lightman gesehen hab.
ich treffe die mädels vor dem eingang (ich musste ja arbeiten, während die lehrerschaft eine woche ferien geniesst). zu beginn gibt’s eine kleine, dem wohltätigen zweck angemessene rede (danke fürs kommen, danke fürs spenden…) tun wir doch gern, wenn wir musik dafür kriegen.
als erstes auf der bühne ist brett dennan. von dem hab ich zugegeben noch nie was gehört. angekündigt wird er als ehemalige nr.1 der itunes-charts. was es schon alles für wertungen gibt. er sieht aus wie ein etwas zu grosser pumuckl. verstrubbelte rote haare und ein bisschen untersetzt. aber er hat eine super stimme. und die musik ist auch gut. er singt so drei lieder. ich würde sagen, dass ist so folk, blues maessig. als nächstes kommt wieder so eine richtige rockröhre. lucy woodward. die find ich auch gut. die anderen auch. kleines durchatmen also. mein konzerttipp ist bis jetzt nicht der schlechteste. und dann kommt auch schon duncan sheik. da hab ich mir vorsorglich schon was auf den ipod gesaugt, damit ich auch weiß, was mich heute abend erwartet. der kommt so in die richtung von john mayer. nur ist er nicht ganz so bekannt. kurzfristig kommt dann wieder brett auf die bühne. in der zwischenzeit hole ich mir ein autogramm von duncan sheik, der nun selbst im publikum gleich neben uns steht. in new york ist halt gleich alles sehr viel familiärer…
was nun folgt ist ein für mich ein schon bekanntes phänomen. sobald afroamerikanische musiker die bühne betreten, schleppen sie gleich ihren ganzen clan mit. stimmungsmacher quasi. obwohl, die zu dem zeitpunkt nicht mehr nötig sind. die rede ist von pm dawn. der name sagt mir ja was, aber mir fällt kein lied zu denen ein. ist ein duo. angezogen sind beide in nikki-plüsch-gewänder. einer dezent in grau und x-large, der andere in schillernd türkis mit pailletten und auch x-large. alles für die show!! sie reden noch kurz von “love on the whole planet” und dann geht es schon los. musik: r&b-hop. ich kann euch nicht mal sagen, wie das lied heißt, aber man kennt es, wenn man es hört. hab diese bunte darbietung auch auf video.
auch wenn die nicht so ganz meine musik sind, find ich die gut. machen die volle stimmung und sind witzig. zwischen den einzelnen musikern macht ein komiker von saturday night live ein paar witzige witze.
dann endlich: toby lightman. auf die hab ich schon gewartet. diesmal ohne band. nur solo mit gitarre. wieder mal super gut. autogramm gibt’s endlich auch. als nächstes: the bacon brothers. von denen hab ich ja noch nie gehört. sie sind noch gar nicht auf der bühne, da erspähe ich jemanden auf den weg ebendorthin an uns vorbei: kevin bacon. hmm. ist der jetzt auch noch musiker? yes. und zwar macht er auf country. und auch gar nicht schlecht. wow. kevin bacon! wow! und dann steht er auch gleich um die ecke von uns, und promijäger verena sichert sich wieder ein autogramm.
last but not least. der star des abends. colin hay von men at work. das sagt mir ja alles was, aber das ist musik, definitiv vor meiner zeit. zumindest hab ich die damals nicht wirklich wahrgenommen. da vorbereitung aber alles ist, weiß ich zumindest, dass dieses lied “from a land down under” von men at work ist. als er zu spielen beginnt, schnallen die cellphones in die höhe. in der leitung wohl alles die-hard-men-at-work-fans. zuerst kommt was mir unbekanntes und dann schon “who can it be now…” und dann singt er zusammen mit seiner komplett ausgeflippten frau, die ich irgendwo in die kategorie esoterik-farbenfroh-ich-liebe-die-welt-und-bin-veganer einreihen würde. aber das ist schon voll toll. ich stehe ja auf diese alten 80er-jahre-sachen und das dann auch noch live zu hören…
draußen vor der tür, will ich dann noch unbedingt ein foto von mir und kevin bacon machen, aber akkus sind saboteure aus prinzip. leider nix. und dann steigt er in seine limousine und ist schon weg.
liebe renate, liebe sigrid…. die videos und fotos kommen bald…

Uncategorized

Comments (0)

Permalink

der tag mit 48 stunden

ja, den gibt es leider nicht. der würde für mich so einiges leichter machen. wenn man schon in new york ist und mit der zeit einmal (teilweise) herausgefunden hat, was man so alles machen kann *obwohl das wird man ja nie ganz wissen bei dem angebot*, fuehlt man sich wie ein gehetzter. ich zumindest. silvana ist da ja zum beispiel viel relaxter. die will gar nicht alles machen. ich hingegen haben immer das gefuehl ununterbrochen was zu versaeumen.
das faengt schon in der frueh an. muede, wie ich zur zeit immer bin, schlafe ich halt so lange es geht. aber eigentlich wuerde ich lieber frueher aufstehen, damit ich vor der arbeit noch was machen kann. zb. laufen gehen (laufen + gehen - ist so in einem geschrieben doch auch nicht ganz logisch…) oder wieder mal was ordentliches fuer lunch mit ins buero nehmen, die con edison rechnung studieren oder endlich einmal www.ticketmaster.com austricksen. leider schaffe ich das nicht.
wenn ich schon mal etwas frueher zur arbeit unterwegs bin, wird mein zeitguthaben sicher vom 6-train der “metropolitan transport authority - mta” sabotiert. sobald es waermer ist, kaufe ich mir sowieso ein rad (ein altes, haessliches mit einer 3 kilo schweren kette, sonst wird es gestohlen) und dann kann die subway machen, was sie will.
bei der arbeit wechseln sich stressige und unstressige tage ab (jedoch mit einer starken tedenz zu stressig). das gute an stressigen tagen: sie vergehen schnell und ich bin produktiv. das gute an unstressigen: ich kann ev. bloggen oder mir zum 5000. mal testberichte von digitalkameras durchlesen oder ticketmaster aufsuchen.
das buero verlasse ich meistens um 6.30. gottseidank ist es nun schon immer laenger hell. fuer nach-der-arbeit gibt es zwei szenarios: ich habe was vor, oder ich habe nichts vor (mit einer starken tedenz zu ich habe was vor). wenn ich was vor habe, ist das easy: ich gehe einfach hin und mache das (dann komme ich spaet heim, schlafe wenig und bin morgens muede - nun koennt ihr wieder oben zum lesen anfangen…). wenn ich nichts vorhabe wird es schon schwieriger. das sind dann diese abende daheim, wo ich produktiv sein will: entweder ein paar auftraege abarbeiten, blog schreiben, galerien machen, chicken-ginger-suppe kochen, laundry machen, was lesen…..whatever, ich nehme mir eben immer was vor. im endeffekt mache ich aber meistens das gleiche (traurig): ich koche mir was, schau ein bisschen fern oder surfe eben im internet. und das ist doch nun wirklich unproduktiv. und ich hasse das, wenn ich so schlapp am sofa sitze und nichts mache, obwohl ich eigentlich viel zu tun haette. ich schiebe ja immer alles auf bis zur allerletzten minute (hab ich mir wohl beim diplomarbeitschreiben angewoehnt). aber wenn es die allerletzte minute nicht gaebe, wuerde ja nie etwas fertig werden.
und da hab ich nun den salat: ich habe stress, aber wenig zeit, wenn ich einmal etwas zeit habe, ist die motivation nicht da, wenn die motivation da ist, habe ich garantiert stress und wenn ich endlich zeit und motivation habe, fallt nyc sicher eine ablenkung fuer mich ein… es ist also nicht ganz so einfach hier…

Uncategorized

Comments (2)

Permalink

so sieht eine woche aus

lehrer haben es einfach schoen ;) die haben die ganze naechste woche ferien, waehrend ich mich auf eine arbeitswoche freuen kann. und weil gerade besuch da ist und ich mit denen auch gerne mitgehe, wird die woche sicher (angenehm) stressig werden.
in letzter zeit ist sowieso alles etwas stressiger. viel arbeit. und die ganzen konzerte. ich bin viel seltener daheim, bloggen muss ich mitten in der nacht (schon schlimm so eine sucht), geschlafen wird viel weniger und ich mutiere langsam zum morgenmuffel (wo ich doch immer so ein morgenmensch war).
die typische woche:
montag: noch voll fertig vom wochenende. mit etwas glueck hab ich abends nichts vor und kann daheim etwas ruhe haben. 24 laeuft montags, aber ich finde die 4. staffel langweilig und ich wuerde sowieso einschlaefen, auch wenn sie gut waere.
dienstag: schon etwas ausgeruhter. meistens geht’s es da aber schon mit konzerten los.
mittwoch: seit neuesten wieder der mo’s tag.
donnerstag: ein typischer kino-tag. ausserdem beginnt hier offiziell das wochenende. karaoke bietet sich da an.
freitag: eigentlich wie donnerstag. ansonsten DER fortgehtag der woche.
samstag: entweder oder. wenn unter der woche viel los war, daheim bleiben, regenerieren oder sonst weggehen. tagsueber versuchen was sinnvolles zu machen.
sonntag: der ausflugstag. rumlaufen, fotos machen. oder blogschreiben.

Uncategorized

Comments (0)

Permalink

der sonntagsausflug

wir haben besuch aus oesterreich. sigrid und renate. zwei freundinnen von reingard. tut richtig gut, ein paar steirer mehr um sich zu haben. ausserdem motivieren einen touristen ja immer dazu, sich auf sightseeing-tour zu begeben. heute wird aber mal ganz gemuetlich begonnen. gestartet wird - natuerlich - mit einem gates-spaziergang. quer durch den park ueber “strawberry fields” bis zur west side, wo wir uns einen ausgiebigen new-orleans-brunch im jacques-imo’s goennen. wir trinken alle - stilecht fuer einen new yorker sonntag vormittag - bloody mary (sehr wuerzig und mit einem haufen gemuese drinnen). ich bestelle mir fried green tomatoes. schmeckt sehr gut. bin beim suedstaaten-essen ja noch ein newbie…
dann marschieren wir die ganze west side runter. vorbei an einem flohmarkt, am lincoln center, dann shopping im tollen time warner center. das mit dem empire state building wird leider nichts (2 stunden wartezeit…)
dann doch gleich abendessen (thai im lemon grass) in greenwich village. dort wo die “friends” wohnen. tolle gegend. die gute heidi klum wohnt ja auch hier. einmal umfallen - mittlerweile schneit es wie verrueckt - und wir sind im “rosie’s turn”. einer kleinen bar. reingard’s geheimtipp. dort singen naemlich die bartender. ok. ich hab mir das dann so wie in unserer karaoke-bar vorgestellt, wo unserer miss blond hinter der theke einmal am abend zum mikro greift, aber bitte, was hab ich mich geirrt! die singen dort genial. hoffe man hoert das am video auch so. richtig tolle musik. geniesse es sehr und unserem besuch gefaellt es auch.
nach einer kleinen subway-odyssey (manche zuege gehen nicht und einmal vergessen wir ganz gedankenversunken auszusteigen - hallo queens!!) schaffen wir es doch noch bis 2 uhr nach hause.
fotos und video folgen

Uncategorized

Comments (0)

Permalink

david, tracey und fred

wer glaubt, dass new yorker ihre nachbarn nicht kennen, liegt falsch. wir haben vor kurzen (nach fast einen halben jahr ;) unsere nachbarn david, tracey und fred kennengelernt. david ist schauspieler und tracey ist nanny. und der suesse fred ist die katze.
wie es sich fuer new york gehoert keine normale katze, denn fred ist diabetiker. ein kleines dickerchen. wenn er sich auf den boden “schmeisst”, sieht er aus wie eine fellkugel. weil david und tracey fuer ein wochenende nach boston wollen und reingard und ich (die ist genauso ein katzenfreak wie ich) schon einmal angeboten haben auf fred aufzupassen, wenn es noetig ist, haben wir dieses wochenende unseren ersten einsatz als cat-sitter. das heisst zweimal am tag fuettern und fred gleich hinterher eine spritze ins genick jagen. wir kriegen am vorabend genaue instruktionen. wegen der injektion, was tun, wenn die spritze nicht durchs fell durchgeht und fred ins koma faellt (honig auf die zunge schmieren). wir kriegen alle moeglichen notrufnummern und auch noch eine apartment-tour, was immer recht interessant ist, weil man sieht, wie andere leute in aehnlichen apartments wie dem eigenen denn so wohnen ;) das mit der injektion hoert sich schlimm an und bei meiner ersten spritze fuehl ich mich auch nicht ganz wohl, aber es geht eigentlich ganz leicht. nebenbei sind wir ganz gluecklich mal wieder eine katze zu haben. und ich schleiche mich auch alle paar stunden rueber um fred hallo zu sagen und ihn ein bisschen im nacken zu kraulen.
ein fred-foto werde ich bald mal nachreichen.

Uncategorized

Comments (0)

Permalink

finally karaoke

gestern mo’s. wir sind auf den richtig-fortgehen-geschmack gekommen und ausserdem haben wir es uns schon ewig lange vorgenommen: silvana endlich mal zum karaoke zu begleiten. sie ist naemlich eine richtig gute saengerin (die einzige in der runde ;) gleich neben mo’s findet man das iggy’s - eine karaokebar. ich bin mal wieder zu spaet, aber das ist nicht schlimm, weil das ganze recht spaet anfaengt. die maedels (juliane, simone und silvana) suchen gerade die lieder aus.
ich war noch nie in einer karaokebar. ich kenne das nur aus filmen (die hochzeit meines besten freunds zb). nachdem mir aber zugesichert wurde, dass ich nichts singen muss, geh ich mal ganz gelassen hin. gleich zu beginn singt jemand ganz gut. 3 doors down. wahrscheinlich ein karaoke klassiker. und dann kommt schon unsere silvana. sehr gut! die fans johlen…. zwischendurch kommen ein paar ganz gute saenger und ein paar, die furchtbar singen, aber wenigstens witzig sind. ich denke es gibt ja so drei grosse gruppen von karaokesaengern. zuerst mal jene, die das als hobby machen und jede woche irgendwo was vortraellern und jene, die sich total ueberwinden muessen, gerade eine wette verloren haben oder total betrunken sind. den ersten hoert man ganz gern zu, weil sie gut sind und die zweiten sind witzig. ganz gefaehrlich ist nur die gruppe von karaokesen, die nicht singen koennen, aber das nicht wissen. die sind dann auch nicht witzig.
als hoehepunkt des abends gibt es ein duett von silvana mit einem typen. “picture” - sheryl crow und kid rock. das ganze gibt es auch als minivideo.
heim gegangen wird ganz spaet. und nach zwei tagen intensiven, richtigen fortgehen bin ich ganz schoen muede. freitag ist schliesslich noch arbeiten angesagt…

Uncategorized

Comments (0)

Permalink

richtig fortgehen - spass haben

juliane hat sich schon beschwert hat, dass ich nur mehr bei konzerten bin und sie mich nie mehr sehen (ich zitiere: “…noch mehr Konzerte entdecken? Liebe Verena, wie waer es mal mit “richtig” weggehen und Spass haben? ;) Wir wissen schon gar nicht mehr wie du aussiehst…”).
aha. sie will also “richtig” weggehen. spass haben. ich hab auch bei den konzerten spass, aber sie hat ja recht. wir fangen mal wieder beim naheliegensten an: mo’s bar. da waren wir schon ewig nicht mehr. es ist an der upper east side, es ist mittwoch und die margaritas wieder guenstig. diesmal ist auch simone dabei, eine freundin von juliane aus deutschland, und shawn.
mo’s ist so eine typische sportbar. es gibt gezaehlte 11 fernseher oder leinwaende, auf denen man heute zb. basketball anschauen kann. man braucht auch sonst nicht viel zu machen. margaritas trinken, 80er und 90er jahre musik hoeren, die stimmung steigen lassen und spass haben. das hoert sich nun vielleicht arg an (mit den margaritas), aber es ist eben so und der spass gibt uns recht.
viel mehr kann ich da jetzt nicht schreiben. fotos werden nachgereicht, dann sieht man das ganze….

Uncategorized

Comments (0)

Permalink

und nun model…

die konzerttickets sind manchmal recht teuer und irgendwo muss gespart werden. ich mache das hier als model. als model? ja, als haarmodel. nachdem ich im dezember erst einen termin fuer februar kriegen konnte, war es heute endlich soweit. hab mir ein paar stunden von der arbeit frei genommen und bin downtown ins meatpacking district gefahren. da kann man abends toll fortgehen. die hairstyling-academy heisst bumble & bumle. nun gut. das ganze ist riesengross und nimmt ein paar stockwerke in einem coolen lichtdurchfluteten alten fabriksgebaeude ein. mit blick auf hudsonriver und die stadt sitz ich nun und warte. irgendwie ist mir doch mulmig. das sind doch alles “studenten” und silvana, die vorher da war, war auch nicht so zufrieden, weil sie angeblich schneiden, was sie wollen und nicht was das opfer will. und ich bin auch noch so sensibel bei meinen haaren.
rings um mich herum sitzen lauter junge leute wie ich, die kein geld haben fuer einen echten friseur… dann kommt michele, meine hairstylistin. die ist ganz nett. fragt mich, was ich mir vorstelle und findet das gut. sehr schoen. wenigstens versucht sie zu machen, was ich haben will. ihr instructor ist nicholas. in nadelstreif und blumenhemd. sie besprechen eine zeit lang und dann geht’s los. bei jedem zweiten schnitt wird nachgefragt, ob es denn so richtig ist, was die ganze sache ins endlose zieht. es scheint aber allen opfern so zu gehen. dabei lern ich aber auch noch was ueber haarschneidetechnik, was mir im spaeteren leben sicher einmal sehr nuetzlich sein wird. im endeffekt schaut es ganz gut aus. und das zum nulltarif.
wieder mal glueck gehabt…. und nun kann ich mir wieder konzerttickets kaufen: alicia keys und john legend….

Uncategorized

Comments (1)

Permalink