{ Category Archives }
Uncategorized
iPhone Magic
how cool is that????
someone knows about food
Franz Ferdinand lead singer eats way round world
apparently someone who is a complete foodie!
bembe.
ok. der roadtrip geht bald los. und damit mein zimmer nicht leer steht und ich umsonst miete zahle, hab ich es untervermietet. an alison. eine schottin. die ist jetzt schon da und schlaeft noch zwei naechte bei uns auf der coach, bis ich mich westwaerts begebe. da ich ja mittlerweile was socialising betrifft schon profi bin, habe ich mir gedacht, dass ich alison gleich mit meinen freunden bekannt mache. damit sie in ihrem new york monat auch ordentlich was machen kann.
wir fahren also nach williamsburg. günes und dieter treffen. zuerst einmal dinner. wir finden da gleich einen sehr netten italiener. das essen ist sehr gut. und nicht ganz billig ist es sowieso fast überall.
und weiter: ins bembe. diese tolle latin bar. die ösi-party war ja am abend des großen blizzards schon mal da. das ist schon wieder ewigkeiten her. und jetzt eben wieder.
wir betrinken uns ordentlich mit coco loco und sind dann poco loco. schön ist das leben, nicht?
sobro….. und fulton fish market
zu jeder zeit muss es in new york ein neues in-viertel geben. man denke da an neighborhoods wie williamsburg oder ganz frueher mal soho…
zum in-viertel wird man natuerlich nicht von heute auf morgen. zu allererst sollte es mal die raeudigste ecke der stadt sein. dann braucht man einen haufen furchtloser und armer kuenstler, die sich die mieten im gerade aktuellen in-viertel nicht mehr leisten koennen. solche findet man schnell mal
die kuenstler ziehen dann in die raeudige ecke und renovieren alte haeuser, machen bars auf und schauen, dass sie mit performances oder ausstellungen oder einfach nur gutem essen (die koeche und barkeeper ziehen meistens gleich mit) auf sich aufmerksam machen.
dann schreibt die ny times drueber und so geht das dann dahin bis der letzte wallstreet-langweiler auch dahinziehen will.
heute besuch ich so eine potenzielle raeudige ecke. ich fahre meine freunde daniel und regina besuchen. die haben sich in einem apartment in der south bronx einquartiert. bettina hat mir die south bronx ja immer als supergefaehrliches hoellenloch beschrieben. aber bitte, wird schon nix passieren!
zugegeben, es schaut schon ein bisschen rauher aus, als guenes und ich aus der subway station bei der 139th strasse kraxeln, aber die leute (jo, alles african-american) sind eigentlich nett. erklaeren uns den weg…. alles super soweit.
so raeudig ist es dann auch wieder nicht. es gibt halt bloss nichts ausser projects und eher industriebauten. keine lokale, delis auf den ersten blick.
das apartment von regina und daniel ist sehr schoen. vom dach des gebaeudes geniesst man den ausblick auf harlem.
wir streunen dann ein bisschen durch die gegend. wirkt alles sehr ruhig. im restaurant um die ecke (es gibt auch nicht viele hier) ist leider geschlossene gesellschaft und in der bar nebenan ist alle voll, weil es gerade eine poetry performance gibt (siehe oben…. performances
auf jeden fall gehen wir dann ein stueckchen weiter und finden eine nette bar, wo es gratis hot dogs gibt. und die sind auch noch sehr gut.
ich bin ja gleich mal sobro-begeistert. hab ja sowieso eine schwaeche fuer die etwas erdigeren neighborhoods… harlem!
es ist schon 12 und guenes und ich machen uns auf den heimweg. im zug haben wir die geniale idee noch zum fulton fish market zu gehen. der sperrt aber erst so gegen 2, 3 auf. also noch zu mir. guenes schneidet mir zwischendurch die haare. also nur hinten, aber gar nicht schlecht.
und dann fish market. der ist unten beim south street seaport an der suedspitze manhattans. und glueck haben wir auch. heute ist der letzte tag, an dem der fish market hier ist (und er ist eine institution hier). er uebersiedelt naemlich in die bronx und ist dann nicht mehr so einfach zu erreichen. neben den typen, die da ihren fisch ausladen und zerteilen. zwei frauen erregen da natuerlich gleich wieder aufsehen. weil die touristen kommen ja erst so gegen 6 uhr.
jeder zweite fischzerteiler fragt uns dann, wer wir denn sind, woher wir denn kommen, blabla…. zum schluss kriegen wir aber auch das was wir wollen. unseren gratisfisch… schon praktisch ![]()
mermaids. sharks. jellyfishes. hotdogs.
ok. gerade erst heimgekommen von den russen, kann ich so ueberhaupt nicht schlafen.
und heute ist auch tag der mermaid parade in coney island. so sitze ich also 3 stunden spaeter schon wieder im Q-train.
das wetter ist praechtig und ich noch vollkommen uebernachtig. soll heissen: gar nicht muede.
die parade ist ziemlich nett. die haelfte der frauen laeuft im bikini herum und hat wohl die beste freundin gebeten, ihr mal schnell was auf den body zu painten. die maenner im poseidon-look. ein paar sehr fleissige haben sich fischernetze ihre alten vw-busse montiert oder plastikfische draufgeklebt.
alles sehr improvisiert, aber nett. dafuer, dass es ist groesste parade von irgendwas ist (new york, ostkueste, usa,…?) ist es aber auch wieder nicht so aufregend.
auf jeden fall treffe ich mich mit silvana beim aquarium. ich als tierfreak muss das ja auch gesehen haben. und das aquarium ist schon schoen. mit haien (aber in einem viel zu kleinen aquarium…) und einer spezialausstellung mit quallen. sieht schon interessant aus sowas.
zum abschluss des tages stell ich mich noch freiwillig eine stunde (!) bei nathan’s in die schlange um ein hotdog zu kriegen. wenn ich das vorher gewusst haette.
beim heimfahren bin ich dann schon etwas muede zugegeben. als ich dann in manhattan auf der schulter meiner nachbarin aufwache (oh, wie peinlich!!!), sehen ich echt nur mehr das bett herbei.
auf nach brighton beach
die lehrer haben endlich ferien und sind in feierlaune. sehr gut. da ich ja auch schon sowas wie ein halber lehrer bin, nehmen die mich mit ins “national”, eine art variete im russischen brighton beach (sueden von brooklyn).
es dauert schon mal ewigkeiten bis ich mit der subway unten bin (muss ja als einzige noch arbeiten, deshalb komm ich spaeter). nach mehr als einer stunde herumfahren bin ich endlich da.
das national ist - sagen wir mal so - pompoes. alles irgendwie mit stuck, gold, dicken teppichen. es gibt eine buehne und davor eine tanzflaeche. die teachers sind schon fein am speisen, als ich komme. das essen ist supergut. in der mitte der tische (es sind alle groessere gruppen da) stehen platten, die andauernd aufgefuellt werden. getraenke kann man selber mitnehmen. ja, praktisch, wenn man noch alkoholvorraete zu vernichten hat. nach jedem haeppchen, das ich mir genehmige, kommt ein kellner gelaufen und bringt mir einen sauberen neuen teller. im laufe des abends verbrauch ich so sicher an die 20 teller. fuer das ganze essen plus show bezahlt man 50 dollar, was bei diesen guten sachen wirklich ok ist.
auf der buehne ist noch ruhe vor dem sturm. aber nachdem die erste saettigungsphase eingetreten ist, wird der saal abgedunkelt und die show geht los. russisches variete… wie ist das nun? ja also vom musikalischen her so wie song contest. eigenartige lieder in einer fremden sprache. dazu noch eigenartiger tanzeinlagen und kostueme, die so furchtbar sind, dass sie schon wieder cool sind.
da gibt’s schleier, huetchen, lack und leder. mit steigendem alkoholspiegel finden wir das aber alle sehr bald supercool. wir haben auch noch zwei echte russen am tisch, die uns die liedtexte uebersetzen. irgendwo hab ich noch videos und fotos, sonst kann sich wohl keiner vorstellen, wie das ganze ausgesehen hat. ich hab sowas zuvor halt noch nicht gesehen.
im laufe der nacht stuermen die wilden oesterreicher auch noch die tanzflaeche. endet tut die vodkaorgie bei einer art fruehstueck irgendwo bei sheepsheds bay.
angie!
endlich mal ein konzert, auf das ich nicht alleine muss. silvana begleitet mich zu angie stone. nachdem ich mir gestern oasis reingezogen hab, tut so ein bisschen soul sehr gut. vor angie hoeren wir so eine art kleinen usher, aber tanzen kann er nicht. eine huehnerbrust, aber er singt ganz gut. er schwitzt sich die seele aus dem leib. die geben halt immer alles…
silvana und ich stehen 2. reihe. was fuer ein unterschied zum madison square garden, wo von ganz oben ja alles etwas “kleiner” aussieht.
angie ist eine wucht. gesanglich (obwohl etwas verkuehlt, aber mir waere das nicht aufgefallen) und auch was ihr auftreten betrifft. sie ist schon etwas dicker, aber hat eine ausstrahlung, echt toll. im publikum sind wieder mal wenige weisse, aber irgendwie hab ich die hiphop- und soul-konzerte schon sehr gern, weil die stimmung (und sind auch noch so wenig leute da) immer toll ist. heute ist es aber gerammelt voll.
sogar die background-saenger von angie wuerden so manchen hitparaden-star neidisch werden lassen. die haben alle tolle stimmen.
black music werd ich in oesterreich wohl am meisten vermissen… ![]()
diese arroganten gallagher-brueder
ich kann mich ja noch erinnern, als ich meine erste oasis-cd gekauft hab. damals lief das unter dem motto “brit-pop”. fand die supertoll. und die zweite cd hab ich dann auch gekauft. und seit dem hab ich keine ahnung mehr, was die so gemacht haben.
und da sie zusammen mit jet ein konzert geben im madison square garden, hab ich gedacht ich geh mal hin.
hab einen ganz netten platz. ganz oben, aber dafuer erste reihe.
jet sind nett. soviel dazu. und nun: die arroganten gallagher-bruder. die immer ueber jeden schimpfen. auch ueber u2, was ich ihnen ja total uebel nehme. u2 ist halt schon die viel bessere band. aber was solls. hab ich schon erzaehlt, dass ich noel gallagher mal in london gesehen hab? der ging in einer ansonsten menschenleeren strasse in chinatown an mir vorbei. aufregend, wenn man sonst noch nix von der welt gesehen hat…
jedenfalls spielen sie am anfang zwei ihrer neuen lieder und die sind so lala. und ich freu mich schon irgendwie innerlich. haha, diese loser. zuerst ueber u2 schimpfen und selber sind sie die vollen langweiler…
aber es kommt ja immer anders. irgendwie besinnen sie sich auf die lieder, die wirklich gut sind und spielen fuer den rest des abends nur noch ihre alten sachen… don’t look back in anger, wonderwall, live forever, rock n roll star, champagne supernova…
und sie sind wirklich gut. damn! aber u2 sind sie halt noch lange nicht. meilenweit entfernt!
