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my best yankee game ever

schnell raus aus dem buero und mit dem express zum yankee stadium. vielleicht seh ich ja heute endlich mal mariano rivera. ich find das nicht komisch, dass ich mir da ein tshirt kaufe und dann spielt er nie…
bin mit rainer, dieter, rene und martina da. alles lehrer. aber ich glaube ihr kennt die eh schon alle von meinen erzaehlungen. fuer rainer, rene und martina ist das spiel die yankee-premiere. das wetter ist schoen und die stimmung ist gut. die yankees spielen gegen die devil blue rays aus tampa bay.
randy johnson pitcht am anfang. und sowas von schlecht! wir können nur noch den kopf schuetteln. tampa bay führt gleich mal. im vierten inning 10:2!!!! und bis zum fuenften inning tut sich fuer die yankees sowieso nix. wir sind schon ein bisschen enttäuscht. wir rechnen mit gar nix mehr. stimmung: am tiefpunkt.
aber nachdem die bronx-bomber (so heißen sie auch) nie verlieren, wenn ich da bin, lassen sie sich was besonderes im 8. inning einfallen: 13 runs! ein ganzer haufen homeruns… und so double und triple oder wie das heißt. bernie williams ist in topform. hideki matsui auch. jeder schlag ein treffer und schon wird home-gerunnt… da koennen sie naemlich von glueck reden die yankees. weil alle so richtige kraftbolzen sind, die zwar hart schlagen, aber eben nicht schnell rennen koennen. bei einem homerun hat man aber eh alle zeit der welt, weil der ball eh im nirvana ist. die baelle fliegen dann immer in die zuschauermenge und es gilt als ultracool so einen zu fangen. ich hab leider noch keinen gefangen, weil ich prinzipiell woanders sitze. aber ich wuerde mir sowieso nur die hand brechen…
sehr schön das spiel also. das beste, das ich bis jetzt gesehen hab.. das stadium: ein hexenkessel. schlussendlich gewinnen sie 20:11 und wir sind alle froh, dass wir dabei waren.
am allertollsten find ich ja auch immer die wortspiele und sprüche passend zu jedem spieler, wenn er eben was gerissen hat, auf der anzeigetafel… was gibt’s da?
gary sheffield: SHEFF SPECIAL (mit ein paar kochhauben)
bernie williams: BERN BABY BERN (mit flammen)
hideki matsui: GODZILLA
ruben sierra: SEE-YA-RA
mussina: MOOOOSE
und so weiter und so fort. stell ich mir als job ja super vor. den ganzen tag so wortspiele basteln und kitschige animationen dazubauen…
ach ja: rivera hat nicht gespielt. langsam überleg ich mir ein bernie williams tshirt zu kaufen.

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movienight…

barbra streisand und robert redford anschauen. auf einer großen leinwand im bryant park. “the way we were” oder so ähnlich. günes, dieter, rainer, gudrun und ich befürchten was langweiliges. und so ist es auch. gudrun ist die deutsche fotografin, mit der ich mich mal getroffen habe. new york ist ja die stadt des kontakte knuepfens. networking sagt die juliane dazu. ich finde das gut. so lernt man viele leute kennen und man kann sich gegenseitig helfen. und für fotografie kann ich mich ja sowieso begeistern.

wie gesagt. der film ist langweilig. barbra rennt robert hinterher und aus der ganzen sache wird nichts. die abschlussszene des films haben sie mal in einer sex and the city szene verwurstet. vielleicht sind deshalb soviele “ich möcht so gern wie carrie sein”-mädels da. die wiese im bryant park so voll, dass man auch nicht früher gehen kann. rainer schläft bei der halbzeit ein und der rest vernichtet chips und getraenke. wundersamer weise ist man nach 4 stunden am boden sitzen. (2 stunden warten und 2 stunden film) total k.o.

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odyssee auf long island

ich bin ein heidi fan. heidi klum. tjo, warum nicht? die ist ja nett. aber ich mag ja sowieso jeden… und heidis mann ist seal. wieder mal ein guter grund fuer ein konzert. dummerweise ist das diesmal in der oyster bay. irgendwo auf long island. anfangs wollten alle mitgehen. schlussendlich fahr ich wieder mal alleine. macht auch nix. dauernd leute um mich, macht mich eh wahnsinnig ;) (deshalb leb ich ja auch in einer dichtbewohnten grossstadt und geh dauernd auf konzerte, wo viele menschen sind). macht alles keinen sinn, was ich schreibe, oder?
auf jeden fall sitze ich in der long island rail road und mache mir schon gedanken, wie ich heimkomme. es gibt naemlich keinen retourzug. aber probleme loest man dann, wenn es soweit ist.
da kommen sie schon. 1. problem. auf dem bahnhof gibt’s kein taxi (auch keine telefonnummer und mein handy ist heute auch leer). normalerweise ist es so ueblich, dass taxis an den bahnhoefen auf long island warten, weil wie kommen sonst die ganzen leute irgendwo hin… es ist keine menschenseele da, ausser einer frau, die kein englisch spricht und auch ein taxi braucht. super! irgendwie komm ich doch noch zu meinem taxi. der fahrer legt einen hoellenritt hin, weil ich eh schon zu spaet bin. es ist schon stockfinster und ich hab keine ahnung wohin es geht… (hatte irre probleme beim taxi bestellen, weil ich dachte es heisst “planetarium blablabla” anstatt von “planting fields”)
ich lande in einer obskuren gartenbauanlage mit gewaechshaeusern und einem kleinen park. musik hoer ich nur leise. gut. vorband versaeumt, aber ich bin ja eh wegen seal da. der park ist “packed” mit picknick-people. ich hab ja nur ein lawn-ticket und keinen sitzplatz. heisst ja aber nicht, dass ich nicht 1. reihe lawn stehen kann, was ich auch mache. zusammen mit ein paar anderen rebellen. die campingsessel-meute hinter uns regt sich auf und die security schiebt uns dann einen meter zur seite.
sicht noch immer grossartig. haha. normalerweise binich nicht so ein ego-typ (hinter mir steht aber auch nur ein baeumchen), aber ich hab schon eine moerderanreise hinter mir, bin durstig, hungrig und hab keine ahnung wie ich heimkomme, also will ich wenigstens seal “sehen”.
das konzert ist toll. seal ist natuerlich grosse klasse. heidi ist glaub ich nicht da. ich hoffe ich kann euch ein paar fotos und videos online stellen…
und nun zur heimreise. ich frag ein paar leute, ob es busse gibt oder einen bahnhof in der naehe mit service rund um die uhr. ja. gibt es. hicksville. und ist nicht weit. ich borg mit von anderen leuten ein handy und ruf das taxi wieder an. angeblich soll es schon draussen warten. ja. aber leider nicht fuer mich. das schnappen sich schon ein paar gerissene manhattan-people…
ok. beim reden kommen die leute zusammen. da warten noch ein paar maedels und ich frag sie mal, wo sie hin muessen. queens. sehr schoen. noch weiter weg als ich (also doch nicht weiter… siehe kommentar). zu aller freude werden sie aber von irgendeinem freund abgeholt und bis irgendwo nach queens gebracht. und verena darf auch mitfahren. sehr cool. ich steig irgendwo im niemandsland der koenigin aus. subway. ich warte und warte. dann die durchsage, dass die subway nicht faehrt. ich muss mit irgendwelchen anderen hin und retour fahren und umsteigen. irgendwie komm ich doch heim. bin fast stolz. der kleine abenteurer in mir!! haha.

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und nun mit harten bandagen….

das ganze ist zwar peinlich. aber so ist es mal in new york. es ist heiss geworden und wir haben im apartment nun eindeutig zu viele roommates: kakerlaken. das ist einfach die hoelle. und wir haben ein sauberes apartment. mit wochenputzplan und wir lassen kein essen herumliegen. aber es hilft nix. altes haus, ritzen, loecher und wahrscheinlich ein paar messy neighbors.
und wenn ich nun jeden tag kakerlaken im zimmer finde (zwar sind sie ganz klein), dann ist das einfach zuviel. ich kann nicht mehr schlafen, weil ich dauernd phantomgeraeusche von kakerlakenfuessen auf meinen postern an der wand hoere und das fenster ist auch geschlossen, weil sie sonst ja da hereinkommen.
mit silvanas hilfe habe ich mir nun eine ganze ladung gift besorgt. in allen varianten (gel, spray und leimfalle). und ab heute samstag, 12 uhr, wird zurueckgeschossen.
ich raeume mein ganzes zimmer aus. alles was drin ist (ganz schoen viel, was sich da zusammensammelt). auch mein bett kommt raus. dann wird alles mit einem superstrong putzmittel klinisch sauber gemacht. da ist ammoniak drinnen. im putzmitteldampf gibt es fuer mich nur einen gedanken: toeten! ich muss sie alle toeten! nun ja eigentlich toete ich sie ja jetzt nicht. ich mach nur alles so, dass es ihnen bei mir nicht mehr gefaellt. als naechstes kommt das gel in alle ritzen. und dann das spray. und wie das stinkt. hab schon sorge, dass es mich selbst umblaest. zum schluss die falle.
total k.o. bin ich nach der ganzen prozedur.
ich hoffe, das hilft.

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brooklyn party

diese lehrer. da hab ich mir nun das ganze jahr angehoert wie unvorstellbar es ist, lehrer zu sein. und wie lieb ruhig war ich das ganze jahr im apartment, weil bettina und reingard ja entweder vorbereiten oder frueh ins bett muessen, weil die kids in der schule ja superanstrengend sind.
alles hat ein ende. so auch das schuljahr und niemand freut sich mehr darauf als ich. endlich keine schulthemen mehr (ich kenn ja so viele lehrer…).
die lehrer feiern das auch. und zwar in der dieter-rainer-martina-martina-wg in park slope. die wohnen sehr idyllisch zwischen zwei dicken, fetten highways ;) und mit aussicht auf die manhattan skyline. geht doch nix ueber eine rooftop party.
der nudelsalat ist supergut! und die DJs wechseln staendig zwischen nyc (hiphop) und wien (partyklassiker, falco!) hin und her…
was mir auffaellt: amerikaner sind nun schon darauf abonniert uns europaeer fuer supersmart zu halten. man braucht nur sagen, dass man aus oesterreich ist und schon sind sie ganz ehrfuerchtig…
als allererstes ist es mal “awesome! austria, that must be so awesome! i will go there. how is it?” und dann redet man eben weiter und irgendwan hoert man dann sowas wie: “oh, wir armen amis, unsere schulen sind schrott und ihr seid alle so smart und in europa mag uns auch niemand!” ist natuerlich uebertrieben, wie ich das da so formuliere, aber irgendwie kommt das so raus… was ist nur los mit den amis? sonst immer super arrogant und jetzt auf einmal selbstmitleid? oder treff ich immer nur die ausnahmen? oder ist das alles nur gelogen?

wenn ich wieder mal auf meinen webserver gelange, gibt’s als schmankerl auch ein kleines nettes party-video featuring martina und dieter aka david und gwen….

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roadtrip

das beste wisst ihr ja noch gar nicht.
ich hab im juli drei wochen frei und fahre quer durch ganz amerika von osten bis westen die route 66 entlang. zusammen mit reingard, martina und dieter hab ich mir ein auto gemietet und am 2. juli geht’s los. zuerst nach philadelphia zum grossen live8-konzert und dann nach nashville, memphis (graceland!) und irgendwo in oklahoma city treffen wir dann auf die route 66. da geht’s dann nach arizona und new mexico… und las vegas auch. und der grand canyon. das wird ein spass. und enden tut das ganze in kalifornien. zuerst l.a. und dann noch san francisco. von dort fliegen wir wieder heim. heim nach nyc. cooooool!!!
hab mir schon einen zweiten kamera-akku besorgt und natuerlich schreib ich schoen brav meinen blog weiter.

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der job und das heimgehen

im buero laeuft alles bestens. ich hab auch mit michael mal ueber die zukunft geredet. ich kann also bleiben und sie besorgen mir ein visum und blablabla. das ist ja alles schoen und gut. und nyc ist ja auch so toll. und ich wanke. dableiben. dableiben.
hier also die gruende warum ich heimgehe (damit ich das nicht jedem per email extra erklaeren muss):
1. ich vermisse meine familie und freunde daheim
2. im job lern ich nix neues mehr dazu
3. nyc ist so freizeitanstrengend, dass mich ein jahr laenger toeten wuerde
4. es wird mal zeit fuer einen richtigen job
5. ich teile mein apartment mit haustieren. und es ist keine katze…. (und so geht es vielen new yorkern. da kann man putzen was man will)
6. wenn ich jetzt heimgehe, heisst das ja nicht, dass ich nicht wiederkommen kann.
7. so eine grosse stadt. und ich bin ein landkind.

ein grund, warum heimgehen schwer ist:
1. es ist halt schon nyc. irgendwie geht alles so einfach. hmm…

so. und jetzt kommt bald mal der roadtrip und dann mach ich mir noch einen genialen sommer!

und damit ich dauernd alle nachfragen:
ich fliege am 17. september heim!

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kuehlschrank

ich bezeichne mich selbst ja gerne als rossnatur und bin auch super stolz drauf, dass ich so gesund bin und ausserdem muss ich alle immer gleich ruegen, wenn sie zu irgendwelchen medikanten greifen. bin halt ein besserwisser. jo…
nachdem aber gerade der sommer so richtig angefangen hat, ist es zeit fuer mich endlich mal krank zu werden. dazu muss ich auch gar nichts tun. einfach nur ins buero kommen und sich wie ms. freeze fuehlen. den ganzen tag blaest die klimaanlage (an und fuer sich ja eine gute sache) auf kuehlschranktemperatur. alle laufen im buero im langaermligen shirt oder jacke herum und ein paar niesen auch. so kalt wie im buero war es den ganzen winter nicht (weil da heizen sie ja ein wie die irren). ich versteh sie nicht. sorry. sie haben so absolut null gefuehl fuer das richtige mass.
auf jeden fall hab ich die superschwere erkaeltung. es gibt nix schoeneres als abends beim buero raus und endlich mal waerme zu haben.

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mr. a-z!

ich mag die alanis ja schon (und sie spielt heute abend in der radio city music hall), aber eigentlich bin ich nur wegen ihm hier: jason mraz! den find ich einfach toll. da sitzt er nun auf der buehne und hinter ihm stehen die buchstaben MR.A-Z auf vier grossen tafeln.
er unterhaelt das publikum allerbestens. spielt seine songs und der rest ist fast schon comedy-programm. leider viel zu kurz.
alanis ist ganz gut. sie spielt gluecklicherweise fast nur sachen von ihrer 1. cd. das ganze ist “unplugged” (was auch immer das heisst, wenn man eine band hat und mit verstaerkern in der rcmh spielt) und deshalb ein bisschen ohne drive. das ganze ist ein konzert dieser art: freund erbarmt sich freundin und geht mit ihr hin oder die besten freundinnen lassen noch einmal die teeniezeit aufleben mit alanis’ hits. eine reihe vor bettina und mir sitzen drei maedels die sich waehrend des ganzes konzerts an den haenden halten… ???
alanis ist gut aber wohl nicht mehr so ganz am puls der zeit. die zornigen jungen frauen waren dann ja auch in den 90ern. jetzt gibt’s halt beyonce.

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tosca im central park

und gleich nochmal in den park. heute gibt’s tosca im central park. das ganze schaut aus wie ein einziges grosses picknick. guenes hat einen platz reserviert. ich komm nach (jaja, die working people). es ist schon ziemlich schwierig guenes ueberhaupt zu finden und dann noch ueber die unzaehligen decken, taschen und picknick-koerbe zu krabbeln.
schlussendlich finden wir uns doch noch. ich beneide die leute mit ihren coolen picknickstuehlen. auf unserer decke findet sich so einiges. viele leute und viel gutes essen. von der oper kriegen wir nicht viel mit. 1. weil zu weit weg. 2. weil sowieso alle nur essen und reden. 3. weil wenn du die geschichte nicht kennst, verstehst du sowieso nix.
aber schoen ist es allemal so ein picknick im park.

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